Swing mit

Was ist Swing?

Swingtanz – mit heißen Rhythmen und ausgelassener Stimmung

Parallel zur Swingmusik entwickelte sich der Swingtanz in den 1920er Jahren in Harlem, New York. Geprägt von afroamerikanischen Tänzerinnen und Tänzern, entstand eine lebendige Tanzkultur, die bis heute von Kreativität, Lebensfreude und Gemeinschaft lebt.

Swingtanz umfasst verschiedene Tanzformen, die zur Swingmusik getanzt werden – darunter Lindy Hop, Charleston, Balboa und Shag. Allen gemeinsam sind die Energie des Jazz, die Freude an Improvisation und die Offenheit für neue musikalische und tänzerische Einflüsse. So wächst und wandelt sich Swing bis heute – lebendig, verspielt und immer im Moment.

Beim Tanzen werden Dopamin und Endorphine freigesetzt – unsere Glückshormone.
Our high was dancing“, sagte Frankie Manning (1914–2009), einer der prägendsten Tänzer des Lindy Hop. Auch die Serotonin-Produktion wird angeregt – für innere Ruhe, Verbundenheit und ein gutes Gefühl im eigenen Körper.

Lead & Follow – gemeinsam im Moment

Swingtanz ist ein lebendiges Spiel zwischen zwei Rollen: Lead und Follow. Eine Rolle gibt Impulse, die andere greift sie auf, spielt damit und bringt eigene Ideen ein. So entsteht ein Tanz, der sich jedes Mal neu anfühlt.

Beide Rollen sind gleichwertig und frei wählbar – unabhängig von Geschlecht, Erfahrung oder Stil. Viele tanzen beides und entdecken dadurch mehr Freiheit, Verbindung und Freude. Swing lebt vom Zuhören, vom Reagieren und vom Mut, sich aufeinander und auf die Musik einzulassen.

Bekannte Vertreterinnen und Vertreter des Swing

Der Swing wurde von vielen inspirierenden Persönlichkeiten geprägt – in der Musik ebenso wie im Tanz. Zu den bekanntesten gehören Duke Ellington, Count Basie, Ella Fitzgerald, Billie Holiday und Glenn Miller sowie Tänzerinnen und Tänzer wie Frankie Manning, Norma Miller, Willa Mae Ricker und Chazz Young.